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Übersicht 2012
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So lautet eine schnelle, aber auch sehr gute Antwort auf die oft gestellte Frage

"Wie sieht ein gutes Rad aus?"

Das liegt daran, daß das Modell hammerbacher A2012 ganau auf den häufigsten Verwendungszweck eines Fahrrades zugeschnitten ist:

Für den problemlosen Alltagsbetrieb in der Stadt, belastbar mit Einkauf oder Kindersitz. Oder für eine ordentliche Packtaschen-Tour. Und natürlich mit ausreichend eingebautem Fahrspaß, um "nur mal so" die Stadtgrenzen hinter sich zu lassen.

Jedes einzelne Bauteil ist geanu auf diese Beanspruchungen ausgelegt. Wenn der angestrebte Zweck eines Rades also "Alltagsbetrieb gepaart mit Tourentauglichkeit" lautet, markiert das Modell A2012 exakt den Punkt mit dem besten Preis/Leistungs-Verhältnis: Weniger Qualität sollte man/frau sich nicht gönnen, und gleichzeitig findet sich am Modell A2012 auch keine einzige Komponente, die in eine bessere und teurere geändert werden müßte!

Die A-Modellreihe blickt in dieser Hinsicht schon auf eine lange Tradition zurück. In jeder Saison werden dem klassischem Konzept diejenigen Dinge hinzugefügt, die sich durch aktuellen technischen Fortschritt anbieten. (Wenn also der Spruch nicht schon vergeben wäre: "Die Hits der 80er und 90er und das Beste von heute...")

Das A2012 ist in seiner Technik klar und konsequent, in der Ausführung aber nicht langweilig oder einheitlich!

Dafür sorgt die enorme Vielfalt, in der dieses Modell erhältlich ist: Rahmen, Sitzhaltung, Schaltungs- und Federungstypen ergeben mehrere tausend Varianten - alle ein A2012, aber jedes ein Einzelstück. Alle Räder werden, ähnlich wie bei einem PKW, auftragsbezogen speziell für den späteren Besitzer gefertigt: Serienmäßig individuell zum Preis eines „Rades von der Stange".

Das hammerbacher A2012 verzichtet auf teure Prestige-Bauteile, die technisch wenig sinnvoll sind und kann sich dafür an einigen Stellen richtige Highlights erlauben, die in dieser Preislage völlig ungewöhnlich sind. Denn für ein gutes Rad ist nicht nur eine angemessene Preislage nötig, sondern auch die richtige Mischung, mit der das zur Verfügung stehende Geld angelegt wird!

Die Erklärung dieser „inneren Werte" erfordert aber leider eine ganze Menge Text:
 



Rahmen, Sitzhaltung und Federung

Die gewünschte Sitzhaltung und der persönliche Fahrstil haben Einfluß auf eine ganze Reihe von Bauteilen: Rahmenform, Sattel, Lenker und Federung müssen gleichzeitig aufeinander abgestimmt werden.

Das Modell A2012 schränkt hier die persönlichen Vorlieben des Fahrers nicht ein. Bei diesem Allroundmodell wird zwar meist eine mittlere Sitzhaltung gewählt, aber die mögliche Bandbreite reicht trotzdem von "sportlich" bis "bequem". Genaueres kann nur eine individuelle Beratung ergeben, eine allgemeine Auflistung aller Möglichkeiten würde den Rahmen dieser Übersicht leider sprengen. Zur Verfügung stehen sieben Rahmenformen in ChromMolybdän-Stahl oder Aluminium, zwei Laufradgrößen, 20 Farben, Rahmenhöhen zwischen 45 und 70 cm sowie diverse Lenkertypen, Sättel und Federungspakete.
 



Antrieb und Schaltung

Beim Antrieb kann unter praktisch allen Naben- und Kettenschaltungen gewählt werden.

Bei Nabenschaltungen stehen Getriebe mit 3,5,7,8,9 und 14 Gängen zur Auswahl, je nach Fabrikat mit Rücktritt-, Rollen- oder Scheibenbremse bzw. als reine Freilaufnabe.

Bei den Kettenschaltungs-Varianten steht die Robustheit im Vordergrund. Daher besitzt das Rad mit Absicht keine superschmalen 27 oder 30, sondern „nur" 24 Gänge. An einem wartungsfreien Rillenlager sitzt die Kettenradgarnitur Shimano FC-M341 mit stabilen und austauschbaren Stahl-Kettenblättern. Das größte davon ermöglicht mit 48 Zähnen ein zügiges Tempo auf gerader Strecke (im Gegensatz zu den sonst üblichen kleineren Kurbeln aus dem MTB-Bereich). Das Schaltwerk Shimano Deore besitzt einen soliden Ganzmetall-Aufbau und wird von STI-Schalthebel Shimano Alivio angesteuert. Die Hebel am Lenker sind unabhängig von den Bremshebeln justierbar und natürlich mit teflonbeschichteten längsgewickelten Hüllen und Edelstahlzügen versehen.

 



Laufräder

Leicht über den Asphalt schnurren, aber auch klaglos über Stock und Stein:

Als Vorderradnabe kommt im A-Modell immer der leichtlaufende Shimano Nabendynamo 3N20 zum Einsatz un im Hinterrad dreht sich (abhängig von der gewünschten Schaltung) meist eine hochwertige Shimano LX-Cassettennabe

Die Hohlkammer-Alufelge Rigida ZAC2000 besitzt durch ihren hohen Querschnitt eine grosse Steifigkeit und ihre übergeschliffenen Flanken sorgen für eine gute Bremsleistung. Manuell nachgespannte Edelstahlspeichen geben den Laufrädern eine hohe Gesamtstabilität. Die Schwalbe Marathon Reflexreifen fügen mit ihrer dichten Karkasse noch eine hohe Pannensicherheit, eine gute Sichtbarkeit und eine hohe Kilometerleistung hinzu. Von außen zwar unsichtbar, aber nicht unwichtig: solides Schwalbe Hochdruck-Felgenband und Schwalbe-Schläuche mit einem hohen Butyl-Anteil. Die Airmax-Blitzventile lassen eine praktische Luftdruckprüfung zu.

 


Bremsen

Kräftig zupackend, aber trotzdem gut dosierbar.

Bei den wirkungsvollen V-Bremsen Shimano Deore kann jeder Bremsarm getrennt im Abstand zur Felge justiert werden. Im A-Modell sind sie durch eine zusätzliche Bremskraftregulierung gut kontrollierbar und die großen Bremshebel Shimano Nexus liegen bequem in der Hand. Edelstahlzüge in teflonbeschichteten Hüllen leiten die Handkraft reibungsarm und effektiv weiter.

 


Straßenausstattung und Beleuchtung

Das A-Modell ist zwar auch als „nacktes" Crossrad erhältlich, aber erst eine solide Straßenausstattung macht ein Fahrrad alltagstauglich.

Der Gepäckträger Pletscher Athlete System hält seine Zuladung von 25 kg souverän zwischen einer kräftigen Klappe und einer hochschwenkbaren Gegenlage. Er besitzt einen zusätzlichen Systemplatten-Anschluß, mit dessen Hilfe auch außergewöhnliche Gepäckstücke sicher und blitzschnell mit dem Träger verbunden werden können. Der SL-Hinterbauständer sorgt dafür, dass das Rad auch bei starker Zuladung sicher stehen bleibt. Den Witterungsschutz übernehmen SKS Kunststoff-Schutzbleche mit Sicherheitsstreben aus Edelstahl.

Die Lichtanlage am A-Modell läßt mit Sicherheit keinen Wunsch nach einer Batteriebeleuchtung aufkommen!

Der Strom kommt wie aus einer Steckdose, er wird völlig witterungs-unabhängig und praktisch nicht spürbar mit dem bereits erwähnten Nabendynamo DH-3N20 erzeugt.

Halogen war einmal! Der Scheinwerfer Basta Pilot Steady besitzt aktuellste Leuchtdioden-Technik: Hinter einem völlig transparenten Glas sitzt eine strahlend weiße Super-LED mit praktisch unbegrenzter Lebensdauer. Die Fahrbahn wird hell und gleichmäßig ausgeleuchtet – und das bereits bei Schritttempo. Durch die integrierte Standlichtfunktion bleibt das Rad auch von vorne immer sichtbar - natürlich ohne Batterien (im Stand noch so hell wie eine Taschenlampe).

An geschützter und gut sichtbarer Stelle oben am Gepäckträger ist das Rücklicht Selectra PLUS montiert. Es besitzt anstelle eines Glühbirnchens eine durchbrennsichere Leuchtdiode mit zusätzlichen Seiten-Dioden. Auch hier übernimmt eine integrierte, batterielose Standlichtschaltung bei Ampelstopps die Absicherung des Rades nach hinten. Die komplett zweiadrige Verkabelung beseitigt die allseits bekannten Masseprobleme einer normalen Verdrahtung und verläuft geschützt im Rahmen bzw. in einer Bougierrohr-Umhüllung.

 

 

Und nicht zuletzt...

...müssen auch die Details stimmen. Die kunststoffbeschichteten Rahmen bleiben auch noch nach Jahren ansehnlich, besonders beanspruchte Stellen auf der Kettenstrebe und im Durchstiegsbereich sind noch zusätzlich geschützt. Alle Norm-Verschraubungen bestehen aus Edelstahl und besitzen selbstsichernde Muttern.

Natürlich wird die sorgfältige Montage des Rades nach einer Einfahrzeit in einer kostenlosen Erst-Inspektion kontrolliert.

(Das Modell A haben wir anläßlich unseres 20.Geburtstags übrigens auch in einer Classic-Variante als B(l)ack to the roots aufgelegt)

 

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